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13.12.14 (13:00) Braunschweiger TSV Eintracht – 1. FC Union Berlin 1:1

13.12.14 (13:00)
2.Bundesliga
Braunschweiger TSV Eintracht – 1. FC Union Berlin 1:1
Eintracht-Stadion an der Hamburger Str.
23.050 Zuschauer (ca. 2.500 Gäste)

Der 13.12., eigentlich ein Tag wie jeder andere, oder doch nicht?! In Fankreisen ist dieser Tag auch als „ACAB-Tag“ bekannt. Die Medien beschworen im Vorfeld dieses Spieltages bundesweite Kriegsszenarien und man erwartete die totale Zerstörung. Die aktive Fanszene des 1. FC Union rief dazu auf, „in Schwarz“, und per WE-Ticket, nach Braunschweig zu reisen. Diesem Aufruf folgten um die 400-500 Leute. Die Anfahrt verlief weitesgehend ruhig, und auch am Stadion keine Spur von Krieg, Zerstörung und Krawallen. Die Fanszene der Braunschweiger haben eine Aktion ins Leben gerufen, welche den Slogan „Dein Button für Jannes“ trägt. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Löwenfan, der kurz nach der Geburt eine Hirnblutung erlitt und seitdem stark eingeschränkt ist. Es wurden Buttons hergestellt welche für 2€ verkauft wurden. Spenden konnte man zusätzlich auch. Tolle Aktion, der auch wir uns nicht entzogen haben. Der aktive Kern der Kurve, um die Cattiva, in Block 9 der Südkurve präsentierte zu Spielbeginn Folienschals in Vereinsfarben, dazu ein überdimensionaler hochgehaltener Schal, und am Zaun prangte noch ein Banner mit der Aufschrift: „Stadionverbote halten uns nicht auf“. Die Fans der Eisernen haben zu Beginn ein rot-weißes Fahnen-Intro gezeigt. Nach 13:12 Minuten ertönte aus dem Gästeblock: „Alle Bullen sind Schweine“, und es wurde kollektiv dazu gehüpft. Die Südkurve verzichtete auf eine Aktion. In Hälfte Zwei gab es am Gästeblock noch ein Spruchband, welches auf den 5. Jahrestag der Gruppe „Crimark“ hinwies. Später prangte dann noch ein Banner über den Zaunfahnen, welche mit „All Cops are Bastards“ beschrieben war. Stimmungstechnisch haben beide Seite schon überzeugt, wenn auch keine Bäume ausgerissen worden waren. „Überraschenderweise“ blieb es den gesamten Tag weitesgehend ruhig. Keine Ausschreitungen, kein Kriegsszenario, nichts. Die Eisernen wurden von vielen Zuschauern mit Beifall begrüßt, was man so auch nicht oft erlebt.

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Fotos/Text: Ric/TeamUiSF

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